Umgang mit Traumatischen Belastungen
in der Systematischen Familienberatung






in Schule, Erziehung und Sozialer Arbeit Tätige erleben häufig Traumabelastungen bei Klienten und deren Familien. Der Aufbaulehrgang vermittelt ein systemisches und körperorientiertes Verständnis für Schocktraumata und Entwicklungstraumata in Familien. Die Teilnehmer/-innen verfeinern ihre Wahrnehmung für Belastungen in Familien. Sie erlernen einfühlsame Methoden zur Stärkung von Ressourcen und Verbesserung der Selbststeuerung. An Hand eigener Erfahrungen wird die Einfühlung in die verschiedenen Themen vertieft.

Theman einer Bildungswoche: Traumata in Familien erkennen und Zugang zu Ressourcen schaffen

  • Schocktraumata und Entwicklungstraumata unterscheiden,
  • Was geschieht in traumatisierenden Situationen? Die Wirkungen im Nervensystem und in der Seele,
  • Anzeichen von Stress und Traumata bei Kindern erkennen,
  • Die Hierarchie der Ressourcen in der Kommunikation beachten,
  • Den Teufelskreis von Retraumatisierungen durchbrechen.
    • • Traumatisierung durch Störungen der frühkindlichen Bindung zu Bezugspersonen,
  • Symptome bei Säuglingen und Kleinkindern verstehen,
  • Traumasymptome im Zusammenhang mit verschiedenen kindlichen Entwicklungsstufen wahrnehmen,
  • Mit Präsenz und Einfühlung eine sicher unterstützende Umgebung bereit stellen,
  • Lösungsorientierte Metaphern und Geschichten in der Arbeit mit traumatisierten Kindern.

Thema eines Folgewochenendes: Traumatisierungen und aggressives sowie dissoziatives Verhalten in Familien
  • Traumasymptome bei Schulkindern: Gelähmt vor Angst: Starre, Hilflosigkeit und Dissoziation,
  • Schritte zur Bewältigung von Trennung, Scheidung und Tod in der Familie,
  • Dynamiken von Abhängigkeit und Missbrauch erkennen,
  • Weitergabe von Traumatisierungen über Generationen,
  • Übererregung und Dissoziation als Traumasymptome bei Jugendlichen,
  • Den Zugang zu eigenen Kraftquellen stärken und den sicheren inneren Ort finden,
  • Begleitung durch innere Helfer organisieren.
  • Deeskalationsmethoden.